luns, 22 de febreiro de 2016

o proceso

capa da 1º edición, 1925
die Verhaftung

Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet. Die Köchin der Frau Grubach, seiner Zimmervermieterin, die ihm jeden Tag gegen acht Uhr früh das Frühstück brachte, kam diesmal nicht. Das war noch niemals geschehen. K. wartete noch ein Weilchen, sah von seinem Kopfkissen aus die alte Frau, die ihm gegenüber wohnte und die ihn mit einer an ihr ganz ungewöhnlichen Neugierde beobachtete, dann aber, gleichzeitig befremdet und hungrig, läutete er. Sofort klopfte es und ein Mann, den er in dieser Wohnung noch niemals gesehen hatte, trat ein. Er war schlank und doch fest gebaut, er trug ein anliegendes schwarzes Kleid, das, ähnlich den Reiseanzügen, mit verschiedenen Falten, Taschen, Schnallen, Knöpfen und einem Gürtel versehen war und infolgedessen, ohne daß man sich darüber klar wurde, wozu es dienen sollte, besonders praktisch erschien. »Wer sind Sie?« fragte K. und saß gleich halb aufrecht im Bett. Der Mann aber ging über die Frage hinweg, als müsse man seine Erscheinung hinnehmen, und sagte bloß seinerseits: »Sie haben geläutet?« »Anna soll mir das Frühstück bringen«, sagte K. und versuchte, zunächst stillschweigend, durch Aufmerksamkeit und Überlegung festzustellen, wer der Mann eigentlich war. Aber dieser setzte sich nicht allzulange seinen Blicken aus, sondern wandte sich zur Tür, die er ein wenig öffnete, um jemandem, der offenbar knapp hinter der Tür stand, zu sagen: »Er will, daß Anna ihm das Frühstück bringt.« Ein kleines Gelächter im Nebenzimmer folgte, es war nach dem Klang nicht sicher, ob nicht mehrere Personen daran beteiligt waren. Obwohl der fremde Mann dadurch nichts erfahren haben konnte, was er nicht schon früher gewußt hätte, sagte er nun doch zu K. im Tone einer Meldung: »Es ist unmöglich.« »Das wäre neu«, sagte K., sprang aus dem Bett und zog rasch seine Hosen an. »Ich will doch sehen, was für Leute im Nebenzimmer sind und wie Frau Grubach diese Störung mir gegenüber verantworten wird.« Es fiel ihm zwar gleich ein, daß er das nicht hätte laut sagen müssen und daß er dadurch gewissermaßen ein Beaufsichtigungsrecht des Fremden anerkannte, aber es schien ihm jetzt nicht wichtig. Immerhin faßte es der Fremde so auf, denn er sagte: »Wollen Sie nicht lieber hierbleiben?« »Ich will weder hierbleiben, noch von Ihnen angesprochen werden, solange Sie sich mir nicht vorstellen.« »Es war gut gemeint«, sagte der Fremde und öffnete nun freiwillig die Tür. Im Nebenzimmer, in das K. langsamer eintrat, als er wollte, sah es auf den ersten Blick fast genau so aus wie am Abend vorher. Es war das Wohnzimmer der Frau Grubach, vielleicht war in diesem mit Möbeln, Decken, Porzellan und Photographien überfüllten Zimmer heute ein wenig mehr Raum als sonst, man erkannte das nicht gleich, um so weniger, als die Hauptveränderung in der Anwesenheit eines Mannes bestand, der beim offenen Fenster mit einem Buch saß, von dem er jetzt aufblickte. »Sie hätten in Ihrem Zimmer bleiben sollen! Hat es Ihnen denn Franz nicht gesagt?« »Ja, was wollen Sie denn?« sagte K. und sah von der neuen Bekanntschaft zu dem mit Franz Benannten, der in der Tür stehengeblieben war, und dann wieder zurück. Durch das offene Fenster erblickte man wieder die alte Frau, die mit wahrhaft greisenhafter Neugierde zu dem jetzt gegenüberliegenden Fenster getreten war, um auch weiterhin alles zu sehen. »Ich will doch Frau Grubach -«, sagte K., machte eine Bewegung, als reiße er sich von den zwei Männern los, die aber weit von ihm entfernt standen, und wollte weitergehen. »Nein«, sagte der Mann beim Fenster, warf das Buch auf ein Tischchen und stand auf. »Sie dürfen nicht weggehen, Sie sind ja verhaftet.« »Es sieht so aus«, sagte K. »Und warum denn?« fragte er dann. »Wir sind nicht dazu bestellt, Ihnen das zu sagen. Gehen Sie in Ihr Zimmer und warten Sie. Das Verfahren ist nun einmal eingeleitet, und Sie werden alles zur richtigen Zeit erfahren. Ich gehe über meinen Auftrag hinaus, wenn ich Ihnen so freundschaftlich zurede. Aber ich hoffe, es hört es niemand sonst als Franz, und der ist selbst gegen alle Vorschrift freundlich zu Ihnen. Wenn Sie auch weiterhin so viel Glück haben wie bei der Bestimmung Ihrer Wächter, dann können Sie zuversichtlich sein.« K. wollte sich setzen, aber nun sah er, daß im ganzen Zimmer keine Sitzgelegenheit war, außer dem Sessel beim Fenster. »Sie werden noch einsehen, wie wahr das alles ist«, sagte Franz und ging gleichzeitig mit dem andern Mann auf ihn zu. Besonders der letztere überragte K. bedeutend und klopfte ihm öfters auf die Schulter. Beide prüften K.s Nachthemd und sagten, daß er jetzt ein viel schlechteres Hemd werde anziehen müssen, daß sie aber dieses Hemd wie auch seine übrige Wäsche aufbewahren und, wenn seine Sache günstig ausfallen sollte, ihm wieder zurückgeben würden. »Es ist besser, Sie geben die Sachen uns als ins Depot«, sagten sie, »denn im Depot kommen öfters Unterschleife vor und außerdem verkauft man dort alle Sachen nach einer gewissen Zeit, ohne Rücksicht, ob das betreffende Verfahren zu Ende ist oder nicht. Und wie lange dauern doch derartige Prozesse, besonders in letzter Zeit! Sie bekämen dann schließlich allerdings vom Depot den Erlös, aber dieser Erlös ist erstens an sich schon gering, denn beim Verkauf entscheidet nicht die Höhe des Angebotes, sondern die Höhe der Bestechung, und weiter verringern sich solche Erlöse erfahrungsgemäß, wenn sie von Hand zu Hand und von Jahr zu Jahr weitergegeben werden.« K. achtete auf diese Reden kaum, das Verfügungsrecht über seine Sachen, das er vielleicht noch besaß, schätzte er nicht hoch ein, viel wichtiger war es ihm, Klarheit über seine Lage zu bekommen; in Gegenwart dieser Leute konnte er aber nicht einmal nachdenken, immer wieder stieß der Bauch des zweiten Wächters - es konnten ja nur Wächter sein - förmlich freundschaftlich an ihn, sah er aber auf, dann erblickte er ein zu diesem dicken Körper gar nicht passendes trockenes, knochiges Gesicht mit starker, seitlich gedrehter Nase, das sich über ihn hinweg mit dem anderen Wächter verständigte. Was waren denn das für Menschen? Wovon sprachen sie? Welcher Behörde gehörten sie an? K. lebte doch in einem Rechtsstaat, überall herrschte Friede, alle Gesetze bestanden aufrecht, wer wagte, ihn in seiner Wohnung zu überfallen? Er neigte stets dazu, alles möglichst leicht zu nehmen, das Schlimmste erst beim Eintritt des Schlimmsten zu glauben, keine Vorsorge für die Zukunft zu treffen, selbst wenn alles drohte. Hier schien ihm das aber nicht richtig, man konnte zwar das Ganze als Spaß ansehen, als einen groben Spaß, den ihm aus unbekannten Gründen, vielleicht weil heute sein dreißigster Geburtstag war, die Kollegen in der Bank veranstaltet hatten, es war natürlich möglich, vielleicht brauchte er nur auf irgendeine Weise den Wächtern ins Gesicht zu lachen, und sie würden mitlachen, vielleicht waren es Dienstmänner von der Straßenecke, sie sahen ihnen nicht unähnlich - trotzdem war er diesmal, förmlich schon seit dem ersten Anblick des Wächters Franz, entschlossen, nicht den geringsten Vorteil, den er vielleicht gegenüber diesen Leuten besaß, aus der Hand zu geben. Darin, daß man später sagen würde, er habe keinen Spaß verstanden, sah K. eine ganz geringe Gefahr, wohl aber erinnerte er sich - ohne daß es sonst seine Gewohnheit gewesen wäre, aus Erfahrungen zu lernen - an einige, an sich unbedeutende Fälle, in denen er zum Unterschied von seinen Freunden mit Bewußtsein, ohne das geringste Gefühl für die möglichen Folgen, sich unvorsichtig benommen hatte und dafür durch das Ergebnis gestraft worden war. Es sollte nicht wieder geschehen, zumindest nicht diesmal; war es eine Komödie, so wollte er mitspielen.

Noch war er frei. »Erlauben Sie«, sagte er und ging eilig zwischen den Wächtern durch in sein Zimmer. »Er scheint vernünftig zu sein«, hörte er hinter sich sagen. In seinem Zimmer riß er gleich die Schubladen des Schreibtischs auf, es lag dort alles in großer Ordnung, aber gerade die Legitimationspapiere, die er suchte, konnte er in der Aufregung nicht gleich finden. Schließlich fand er seine Radfahrlegitimation und wollte schon mit ihr zu den Wächtern gehen, dann aber schien ihm das Papier zu geringfügig und er suchte weiter, bis er den Geburtsschein fand. Als er wieder in das Nebenzimmer zurückkam, öffnete sich gerade die gegenüberliegende Tür und Frau Grubach wollte dort eintreten. Man sah sie nur einen Augenblick, denn kaum hatte sie K. erkannt, als sie offenbar verlegen wurde, um Verzeihung bat, verschwand und äußerst vorsichtig die Tür schloß. »Kommen Sie doch herein«, hatte K. gerade noch sagen können. Nun aber stand er mit seinen Papieren in der Mitte des Zimmers, sah noch auf die Tür hin, die sich nicht wieder öffnete, und wurde erst durch einen Anruf der Wächter aufgeschreckt, die bei dem Tischchen am offenen Fenster saßen und, wie K. jetzt erkannte, sein Frühstück verzehrten. »Warum ist sie nicht eingetreten?« fragte er. »Sie darf nicht«, sagte der große Wächter. »Sie sind doch verhaftet.« »Wie kann ich denn verhaftet sein? Und gar auf diese Weise?« »Nun fangen Sie also wieder an«, sagte der Wächter und tauchte ein Butterbrot ins Honigfäßchen. »Solche Fragen beantworten wir nicht.« »Sie werden sie beantworten müssen«, sagte K. »Hier sind meine Legitimationspapiere, zeigen Sie mir jetzt die Ihrigen und vor allem den Verhaftbefehl.« »Du lieber Himmel!« sagte der Wächter. »Daß Sie sich in Ihre Lage nicht fügen können und daß Sie es darauf angelegt zu haben scheinen, uns, die wir Ihnen jetzt wahrscheinlich von allen Ihren Mitmenschen am nächsten stehen, nutzlos zu reizen!« »Es ist so, glauben Sie es doch«, sagte Franz, führte die Kaffeetasse, die er in der Hand hielt, nicht zum Mund, sondern sah K. mit einem langen, wahrscheinlich bedeutungsvollen, aber unverständlichen Blick an. K. ließ sich, ohne es zu wollen, in ein Zwiegespräch der Blicke mit Franz ein, schlug dann aber doch auf seine Papiere und sagte: »Hier sind meine Legitimationspapiere.« »Was kümmern uns denn die?« rief nun schon der große Wächter. »Sie führen sich ärger auf als ein Kind. Was wollen Sie denn? Wollen Sie Ihren großen, verfluchten Prozeß dadurch zu einem raschen Ende bringen, daß Sie mit uns, den Wächtern, über Legitimation und Verhaftbefehl diskutieren? Wir sind niedrige Angestellte, die sich in einem Legitimationspapier kaum auskennen und die mit Ihrer Sache nichts anderes zu tun haben, als daß sie zehn Stunden täglich bei Ihnen Wache halten und dafür bezahlt werden. Das ist alles, was wir sind, trotzdem aber sind wir fähig, einzusehen, daß die hohen Behörden, in deren Dienst wir stehen, ehe sie eine solche Verhaftung verfügen, sich sehr genau über die Gründe der Verhaftung und die Person des Verhafteten unterrichten. Es gibt darin keinen Irrtum. Unsere Behörde, soweit ich sie kenne, und ich kenne nur die niedrigsten Grade, sucht doch nicht etwa die Schuld in der Bevölkerung, sondern wird, wie es im Gesetz heißt, von der Schuld angezogen und muß uns Wächter ausschicken. Das ist Gesetz. Wo gäbe es da einen Irrtum?« »Dieses Gesetz kenne ich nicht«, sagte K. »Desto schlimmer für Sie«, sagte der Wächter. »Es besteht wohl auch nur in Ihren Köpfen«, sagte K., er wollte sich irgendwie in die Gedanken der Wächter einschleichen, sie zu seinen Gunsten wenden oder sich dort einbürgern. Aber der Wächter sagte nur abweisend: »Sie werden es zu fühlen bekommen.« Franz mischte sich ein und sagte: »Sieh, Willem, er gibt zu, er kenne das Gesetz nicht, und behauptet gleichzeitig, schuldlos zu sein.« »Du hast ganz recht, aber ihm kann man nichts begreiflich machen«, sagte der andere. K. antwortete nichts mehr; muß ich, dachte er, durch das Geschwätz dieser niedrigsten Organe - sie geben selbst zu, es zu sein - mich noch mehr verwirren lassen? Sie reden doch jedenfalls von Dingen, die sie gar nicht verstehen. Ihre Sicherheit ist nur durch ihre Dummheit möglich. Ein paar Worte, die ich mit einem mir ebenbürtigen Menschen sprechen werde, werden alles unvergleichlich klarer machen als die längsten Reden mit diesen. Er ging einige Male in dem freien Raum des Zimmers auf und ab, drüben sah er die alte Frau, die einen noch viel älteren Greis zum Fenster gezerrt hatte, den sie umschlungen hielt. K. mußte dieser Schaustellung ein Ende machen: »Führen Sie mich zu Ihrem Vorgesetzten«, sagte er. »Wenn er es wünscht; nicht früher«, sagte der Wächter, der Willem genannt worden war. »Und nun rate ich Ihnen«, fügte er hinzu, »in Ihr Zimmer zu gehen, sich ruhig zu verhalten und darauf zu warten, was über Sie verfügt werden wird. Wir raten Ihnen, zerstreuen Sie sich nicht durch nutzlose Gedanken, sondern sammeln Sie sich, es werden große Anforderungen an Sie gestellt werden. Sie haben uns nicht so behandelt, wie es unser Entgegenkommen verdient hätte, Sie haben vergessen, daß wir, mögen wir auch sein was immer, zumindest jetzt Ihnen gegenüber freie Männer sind, das ist kein kleines Übergewicht. Trotzdem sind wir bereit, falls Sie Geld haben, Ihnen ein kleines Frühstück aus dem Kaffeehaus drüben zu bringen.«

der Prozess
Franz Kafka
obra completada en 1915

traducida ao galego por Xosé María García Álvarez e publicada como

O proceso
Compostela, Sotelo Blanco, 2003

a detención

Alguén debera difamar a Josef K. porque unha mañá, sen que nada malo fixese, foi detido. Todos os días a iso das oito, a cociñeira da señora Grubach, a súa caseira, traíalle o almorzo; pero aquela vez non veu. Nunca tal ocorrera antes. K. aínda agardou un anaco, ollou dende a súa almofada a anciá que vivía en fronte e que o observaba cunha curiosidade absolutamente impropia dela; pero logo, ó mesmo tempo estrañado e famento, tocou o timbre. De seguido, petaron na porta; e entrou un home que nunca antes vira naquela casa. Era delgado e non obstante rexo; levaba un traxe negro e axustado provisto, a semellanza da roupa dos exploradores, de diferentes pregaduras, petos, fibelas e botóns, amais dun cinturón; e, por iso, aínda que non estivese claro para qué debía servir todo aquilo, parecía moi práctico. «¿Quen é vostede?», preguntou K., incorporándose a medias na cama. O home, sen embargo, pasou por alto a pregunta, como se houbese que tolerar sen máis a súa presencia e, pola súa vez, dixo tan só: «¿Chamou vostede?» «Anna ten que traerme o almorzo», dixo K. e, manténdose de inicio á expectativa, intentou descubrir e determinar quén era realmente aquel home. Pero este non deixou que o observasen durante moito tempo, senón que foi ata a porta e abriuna un chisto para lle dicir a alguén que evidentemente se encontraba xusto detrás: «Quere que Anna lle traía o almorzo». Na estancia veciña oíuse unha breve gargallada; polo son, ben podía ser que houbese por alí varias persoas. A pesar de que o descoñecido non puidera, deste xeito, decatarse de nada que non soubese con anterioridade, agora díxolle a K., no ton de quen informa: «Non é posible». «Estrañaríame», dixo K.; saltou da cama e puxo de contado os pantalóns. «Quero ver agora mesmo qué clase de xente hai na outra estancia e cómo a señora Grubach me xustifica esta intromisión». Axiña caeu na conta de que non debera dicir aquilo en voz alta e que así estaba a recoñecer dalgunha maneira o dereito a vixialo do descoñecido; non obstante, isto non lle parecía agora importante. Polo menos, así o entendeu o descoñecido, porque lle dixo: «¿Non prefire quedar aquí?». «Nin quero seguir aquí, nin lle hei dirixir a palabra mentres vostede non se presente». «Foi coa mellor intención», dixo o descoñecido e abriu voluntariamente a porta. A estancia veciña, na que K. entrou máis de vagar do que pretendía, a primeira vista ofrecía case o mesmo aspecto que a noite anterior. Tratábase do cuarto de estar da señora Grubach; quizais había hoxe naquela estancia ateigada de mobles, tapetes, porcelanas e fotografías un pouco máis de espacio que de costume. Non se chegaba a acertar o motivo, sobre todo porque o cambio principal consistía na presencia dun home sentado, ó pé da ventá, cun libro do que agora alzaba a vista. «Debería quedar no seu cuarto. ¿Seica non llo dixo Franz?». «Si que mo dixo, pero ¿que quere vostede?», preguntou K. e desviou a mirada dende o home que acababa de coñecer ó chamado Franz, que seguía de pé na porta, para logo volverse de novo cara ó primeiro. A través da ventá aberta víase de novo a anciá que, con verdadeira curiosidade senil, se asomara agora á ventá do outro lado da rúa para non perderse nada. «Quero ver axiña a señora Grubach», dixo K.; fixo un movemento como para afastarse dos dous homes, aínda que estaban mol separados del e fixo por avanzar. «Non», dixo o home da ventá; lanzou o libro sobre unha mesiña e ergueuse. «Non pode marchar, vostede está detido». «Así parece», dixo K. «¿E por que?», preguntou logo. «Non somos os encargados de llo dicir. Volva ó seu cuarto e espere. Agora vén de iniciarse o procedemento, saberá todo ó seu debido tempo. Excédome no meu cometido tratando de persuadilo amigablemente. Espero que non escoite isto ninguén máis á parte de Franz que, contra todas as normas, tamén se mostra amable con vostede. Se no futuro ten tanta sorte coma coa designación do seu vixiante, daquela pode sentirse confiado». K. quixo sentar, pero entón advertiu que non había ningún asento en todo o cuarto fóra da butaca ó pé da ventá. «Xa verá cánto hai de certo en todo isto», dixo Franz, achegándoselle xunto ó outro home. Este último, en especial, avantaxaba a K. en altura e, de vez en cando, dáballe nas costas. Ambos os dous examinaron o pixama de K. e comentaron que agora habería de vestir unha camisa de moita peor calidade; que eles, así pois, lle gardarían tanto aquela camisa coma o resto da roupa e que, se o seu caso se resolvía favorablemente, lla devolverían de novo. «É mellor que nos entregue as cousas a nós e non ó depósito», dixeron; «pois no depósito hai moitas subtraccións; á parte de que alí se venden os obxectos despois dun certo tempo, sen consideración polo feito de que o procedemento do caso estea ou non concluído. ¡E dun tempo a esta parte, canto non duran esta clase de procesos! Ó final de todo recíbese o producto da venda do depósito; pero, de primeiras, este xa é pequeno en si mesmo porque coa venda non se decide a contía da oferta, senón a contía do suborno; e, en segundo lugar, porque o producto desa venda, como indica a experiencia, vai reducíndose ano tras ano ó pasar de man en man». K. a penas lle prestou atención a aquelas palabras; non lle outorgaba moito valor ó dereito, que quizais aínda tiña, a dispoñer das súas cousas; moito máis importante para el era aclarar a súa situación. Sen embargo, nin sequera daba pensado en presencia daquela xente. Unha e outra vez sentíase empurrado pola barriga do segundo dos gardas -non podían ser máis que gardas- de xeito case amigable. Sen embargo, ó erguer a vista, vía, en desacordo con aquel voluminoso corpo, un rostro seco e osudo, co nariz forte e torcido; un rostro que se entendía por enriba da súa cabeza co outro garda. Así pois, ¿que clase de xente era? ¿De que falaban? ¿A que organismo oficial pertencían? Aínda así, K. vivía nun estado de dereito; en todas partes reinaba a paz, todas as leis se mantiñan en vigor; ¿quen se atrevía a asaltalo na súa vivenda? Polo demais, sempre tendía a tomar todo do mellor xeito posible, a crer no peor so cando chegaba, a non tomar precaucións fronte ó futuro, por máis que todo constituíse unha ameaza. Agora, sen embargo, non lle parecía adecuada aquela actitude; é verdade que se podía considerar todo como unha broma, como unha broma de mal gusto que, por razóns descoñecidas -quizais porque facía hoxe trinta anos-, prepararan os seus compañeiros do banco. Por suposto que era posible. Quizais só cumpría rir na cara dos gardas, e eles secundaríano. Quizais eran uns galopíns sacados de calquera parte; o aspecto tíñano. Esta vez, sen embargo, case dende o momento en que viu o garda Franz, estaba decidido a conservar ata a máis pequena vantaxe que posuíse sobre aquela xente. Nisto, en que se dixese máis tarde que non entendía unha broma, K. albiscou un perigo moi menor. Con todo, sen que de ordinario fose o seu costume aprender das experiencias, lembraba ben uns sucesos en si mesmos insignificantes nos que, a diferencia dos seus amigos, se conducira ás toas de xeito consciente, sen consideración ningunha polas posibles consecuencias; algo polo que ó final tivera que pagar. Non debía volver a suceder, polo menos nesta ocasión. Se se trataba dunha comedia, quería participar.

Aínda estaba libre. «Con permiso», dixo e pasou á présa por entre os gardas, camiño do seu cuarto. «Parece que se comporta razoablemente», sentiu dicir detrás del. No seu cuarto, abriu de inmediato os caixóns do escritorio. Dentro estaba todo perfectamente ordenado; pero xusto a súa documentación, que era o que procuraba, non a atopou de contado por culpa da excitación. Por fin deu co documento da súa bicicleta e quixo entregárllelo axiña ós gardas; pero logo considerou aquel papel insignificante por demais e seguiu buscando ata dar coa partida de nacemento. Xusto cando volvía á estancia veciña, abriuse a porta de en fronte; e a señora Grubach quixo entrar. Foi só un momento porque, a penas recoñeceu a K., quedou obviamente confusa; desculpouse, retirouse e, por último, pechou a porta con coidado. «Entre», aínda chegou a dicir el. Agora, sen embargo, atopábase en medio do cuarto cos seus papeis; ollou de novo cara á porta, que xa non volveu abrirse, e sobresaltouse coa chamada dos gardas que sentaran xunto á mesiña ó pé da ventá aberta e que, como comprobou K. agora, comían o seu almorzo. «¿Por que non entrou ela?», preguntou. «Non pode», dixo o garda máis alto. Vostede seque detido». «¿Como é posible que estea detido e deste xeito, ademais?» «Daquela, volve agora coas mesuras», dixo o garda e mollou unha rebanda de manteiga no tarro do mel. «Non respondemos tales preguntas». «Terá que respondelas», dixo K. «Velaquí está a miña documentación; amóseme agora a súa e, sobre todo, a orde de detención». «¡Vaia por Deus!», dixo o garda; «está claro que non pode aceptar a súa situación e aínda por riba parece empeñado en amolarnos inutilmente; a nós, que agora probablemente somos, de entre todas, as persoas máis achegadas a vostede». «Élle así, ¿por que non o cre?», dixo Franz; que non levou á boca a taza de café que sostiña na man, senón que observou a K. cunha ollada longa e moi significativa, aínda que incomprensible. Sen querer, K. deu en intercambiar olladas con Franz; logo, sen embargo, colleu os seus papeis e dixo: «Velaí a miña documentación». «¡E a nós que nos importa!», exclamou daquela o garda máis alto. «Compórtase peor que un neno. ¿Que pretende? ¿Pretende con isto chegar axiña ó final do seu maldito gran proceso? ¿Discutir connosco, os gardas, acerca de documentos de identidade e de ordes de detención? Somos humildes empregados que case non entenden de documentos de identidade e que non teñen outra cousa que facer no seu caso que cumprir as correspondentes dez horas diarias de vixilancia, que para iso nos pagan. Iso é todo o que nós somos, aínda a pesar de que podemos comprender que os funcionarios superiores dos que dependemos, antes de ordenar unha detención así, se informan concienciudamente sobre os motivos da detención e sobre o detido. Acerca disto non hai erro posible. A nosa Administración, polo que coñecemos, e coñecemos tan só os niveis máis baixos, non procura a culpa entre a poboación, senón que, como di a lei, é atraída pola culpa e ten que enviarnos a nós, os gardas. Velaí a lei. ¿Onde ía haber erro?». «Non coñezo en tal lei¡», dixo K. «Tanto peor para vostede», dixo o garda. «Tan só existe nas súas cabezas», dixo K., que quería penetrar como fose nos pensamentos dos gardas para volvelos ó seu favor ou afacerse a eles. Pero o garda limitouse a dicir fríamente: «Xa se informará». Franz interveu para dicir: «Fíxese, Willem; admite que descoñece a lei e, á vez, afirma que é inocente». «Levas toda a razón, pero non se lle pode facer entender nada», dixo o outro. K. xa non respondeu. ¿Debo deixarme confundir, pensou, pola leria destes funcionarios subalternos, que iso foi o que admitiron ser? Falan de cousas das que, en calquera caso, malamente entenden algo. A súa seguridade baséase exclusivamente na súa estupidez. Un par de palabras con alguén que estea á miña altura han servir para aclaralo todo mellor que a máis longa das conversas con estes. Foi varias veces dun lado a outro polo espacio libre do cuarto; en fronte viu a anciá, que levara ata a ventá a un vello aínda de maior idade ó que tiña abrazado. K. debía poñerlle fin a aquel espectáculo: «Lévenme onda o seu superior», dixo. «Cando el o desexe, non antes», dixo o garda que respondía por Willem. «E agora aconséllolle -recomendou- que volva ó seu cuarto e, sen moverse de alí, agarde polo que se dispoña acerca de vostede. Aconsellámoslle que non se extravíe con pensamentos inútiles, e prepárese porque se lle vai esixir moito. Non nos tratou como se merecía a nosa boa vontade; esqueceu que, con independencia do que se poida pensar, somos, agora polo menos e ó contrario que vostede, homes libres; que non é unha pequena diferencia. Con todo, estamos dispostos, se ten diñeiro, a traerlle un almorciño da cafetería de en fronte».

xoves, 7 de xaneiro de 2016

a metamorfose

die Verwandlung
capa dunha das primeiras edicións
1916
Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheueren Ungeziefer verwandelt. Er lag auf seinem panzerartig harten Rücken und sah, wenn er den Kopf ein wenig hob, seinen gewölbten, braunen, von bogenförmigen Versteifungen geteilten Bauch, auf dessen Höhe sich die Bettdecke, zum gänzlichen Niedergleiten bereit, kaum noch erhalten konnte. Seine vielen, im Vergleich zu seinem sonstigen Umfang kläglich dünnen Beine flimmerten ihm hilflos vor den Augen.

»Was ist mit mir geschehen?«, dachte er. Es war kein Traum. Sein Zimmer, ein richtiges, nur etwas zu kleines Menschenzimmer, lag ruhig zwischen den vier wohlbekannten Wänden. Über dem Tisch, auf dem eine auseinandergepackte Musterkollektion von Tuchwaren ausgebreitet war - Samsa war Reisender - hing das Bild, das er vor kurzem aus einer illustrierten Zeitschrift ausgeschnitten und in einem hübschen, vergoldeten Rahmen untergebracht hatte. Es stellte eine Dame dar, die mit einem Pelzhut und einer Pelzboa versehen, aufrecht dasaß und einen schweren Pelzmuff, in dem ihr ganzer Unterarm verschwunden war, dem Beschauer entgegenhob.

Gregors Blick richtete sich dann zum Fenster, und das trübe Wetter - man hörte Regentropfen auf das Fensterblech aufschlagen - machte ihn ganz melancholisch. »Wie wäre es, wenn ich noch ein wenig weiterschliefe und alle Narrheiten vergäße«, dachte er, aber das war gänzlich undurchführbar, denn er war gewöhnt, auf der rechten Seite zu schlafen, konnte sich aber in seinem gegenwärtigen Zustand nicht in diese Lage bringen. Mit welcher Kraft er sich auch auf die rechte Seite warf, immer wieder schaukelte er in die Rückenlage zurück. Er versuchte es wohl hundertmal, schloß die Augen, um die zappelnden Beine nicht sehen zu müssen, und ließ erst ab, als er in der Seite einen noch nie gefühlten, leichten, dumpfen Schmerz zu fühlen begann. »Ach Gott«, dachte er, »was für einen anstrengenden Beruf habe ich gewählt! Tag aus, Tag ein auf der Reise. Die geschäftlichen Aufregungen sind viel größer, als im eigentlichen Geschäft zu Hause, und außerdem ist mir noch diese Plage des Reisens auferlegt, die Sorgen um die Zuganschlüsse, das unregelmäßige, schlechte Essen, ein immer wechselnder, nie andauernder, nie herzlich werdender menschlicher Verkehr. Der Teufel soll das alles holen!« Er fühlte ein leichtes Jucken oben auf dem Bauch; schob sich auf dem Rücken langsam näher zum Bettpfosten, um den Kopf besser heben zu können; fand die juckende Stelle, die mit lauter kleinen weißen Pünktchen besetzt war, die er nicht zu beurteilen verstand; und wollte mit einem Bein die Stelle betasten, zog es aber gleich zurück, denn bei der Berührung umwehten ihn Kälteschauer.

Er glitt wieder in seine frühere Lage zurück. »Dies frühzeitige Aufstehen«, dachte er, »macht einen ganz blödsinnig. Der Mensch muß seinen Schlaf haben. Andere Reisende leben wie Haremsfrauen. Wenn ich zum Beispiel im Laufe des Vormittags ins Gasthaus zurückgehe, um die erlangten Aufträge zu überschreiben, sitzen diese Herren erst beim Frühstück. Das sollte ich bei meinem Chef versuchen; ich würde auf der Stelle hinausfliegen. Wer weiß übrigens, ob das nicht sehr gut für mich wäre. Wenn ich mich nicht wegen meiner Eltern zurückhielte, ich hätte längst gekündigt, ich wäre vor den Chef hin getreten und hätte ihm meine Meinung von Grund des Herzens aus gesagt. Vom Pult hätte er fallen müssen! Es ist auch eine sonderbare Art, sich auf das Pult zu setzen und von der Höhe herab mit dem Angestellten zu reden, der überdies wegen der Schwerhörigkeit des Chefs ganz nahe herantreten muß. Nun, die Hoffnung ist noch nicht gänzlich aufgegeben; habe 2 ich einmal das Geld beisammen, um die Schuld der Eltern an ihn abzuzahlen - es dürfte noch fünf bis sechs Jahre dauern -, mache ich die Sache unbedingt. Dann wird der große Schnitt gemacht. Vorläufig allerdings muß ich aufstehen, denn mein Zug fährt um fünf.«

representación de Kafka escribindo
publicada en 'Faro de Vigo'
07 de xaneiro de 2016
Und er sah zur Weckuhr hinüber, die auf dem Kasten tickte. »Himmlischer Vater!«, dachte er. Es war halb sieben Uhr, und die Zeiger gingen ruhig vorwärts, es war sogar halb vorüber, es näherte sich schon dreiviertel. Sollte der Wecker nicht geläutet haben? Man sah vom Bett aus, daß er auf vier Uhr richtig eingestellt war; gewiß hatte er auch geläutet. Ja, aber war es möglich, dieses möbelerschütternde Läuten ruhig zu verschlafen? Nun, ruhig hatte er ja nicht geschlafen, aber wahrscheinlich desto fester. Was aber sollte er jetzt tun? Der nächste Zug ging um sieben Uhr; um den einzuholen, hätte er sich unsinnig beeilen müssen, und die Kollektion war noch nicht eingepackt, und er selbst fühlte sich durchaus nicht besonders frisch und beweglich. Und selbst wenn er den Zug einholte, ein Donnerwetter des Chefs war nicht zu vermeiden, denn der Geschäftsdiener hatte beim Fünfuhrzug gewartet und die Meldung von seiner Versäumnis längst erstattet. Es war eine Kreatur des Chefs, ohne Rückgrat und Verstand. Wie nun, wenn er sich krank meldete? Das wäre aber äußerst peinlich und verdächtig, denn Gregor war während seines fünfjährigen Dienstes noch nicht einmal krank gewesen. Gewiß würde der Chef mit dem Krankenkassenarzt kommen, würde den Eltern wegen des faulen Sohnes Vorwürfe machen und alle Einwände durch den Hinweis auf den Krankenkassenarzt abschneiden, für den es ja überhaupt nur ganz gesunde, aber arbeitsscheue Menschen gibt. Und hätte er übrigens in diesem Falle so ganz unrecht? Gregor fühlte sich tatsächlich, abgesehen von einer nach dem langen Schlaf wirklich überflüssigen Schläfrigkeit, ganz wohl und hatte sogar einen besonders kräftigen Hunger.

die Verwandlung
Franz Kafka
unha obra completada en 1912

traducido ao galego por Xosé María García Álvarez e publicado como

A metamorfose
Compostela, Sotelo Blanco, 1990

Unha mañá, ó espertar dun soño desacougante, Gregor Samsa achouse no seu leito transformado nun insecto monstruoso. Estaba deitado sobre a dura coiraza do seu lombo e, ó erguer un pouco a cabeza, percibiu a forma convexa e pardusca do seu ventre dividido por longas e arqueadas costras, tan altas que o cobertor da cama, que xa estaba a piques de esvarar ó chan, case nin se podía soster sobre Blas. As súas numerosas patas, magoantemente fracas comparadas co grosor normal das pernas de Gregor, buligaban desesperadamente perante os seus ollos.

«¿Que me aconteceu?», pensou. Non, non era ningún soño. A súa habitación, aínda que un pouco pequena, era un verdadeiro dormitorio humano e alí estaba, en calma, no medio das lúas catro paredes, que para el eran ben familiares. Enriba da mesa, sobre a que estaba estendido o contido dun mostrario de panos -Samsa era viaxante- pendía a imaxe que había pouco el recortara dunha revista e encadrara nun bonito marco dourado. Representaba unha dona cun chapeu de pel e un boá tamén de pel; estaba sentada co busto dereito e sostendo fronte ó espectador un enorme manguito de pel no interior do cal desaparecía todo o seu antebrazo.

a metamorfose
capa da edición galega
1990
Despois, Gregor dirixiu a ollada á fiestra; o tempo grisallo -sentíanse cae-las pingas de choiva sobre o beiril de lata da fiestra- meteulle no corpo unha grande melancolía. «¿Como sería se durmise un pouco máis e esquecese todas aquelas tolerías?», pensou. Pero ¡so era unha cousa completamente irrealizable, porque estaba afeito a durmir sobre o costado dereito, pero no seu estado presente non era quen de acadar esa postura. Por máis forza que empregaba en tombarse sobre o seu lado dereito, sempre volvía, abaneándose, a quedar deitado sobre o lombo. Tentouno polo menos cen veces; pechou os ollos para non ter que ve-lo buligar das súas patas e só renunciou a seguir esforzándose cando comezou a sentir nun costado unha dor lixeira, xorda, que aínda nunca experimentara. «¡Vállame Deus!», pensou. «¡Que profesión tan esgotadora escollín! Nin un só día sen saír de viaxe. Os sobresaltos profesionais son moito máis grandes ca na propia sede central da empresa e, aínda por riba, impúxoseme esa praga de ter que andar de viaxe, as preocupacións polos enlaces dos trens, a comida fóra de hora e de mala calidade, unhas relacións humanas sempre cambiantes e curtas que nunca chegan a ser cordiais. ¡Que o demo o leve todo!» Sentiu unha lixeira comechón alá no alto da barriga. Vagarosamente, arrastrándose sobre as costas, foise achegando ata un dos paus da cama para poder erguer mellor a cabeza. Atopou o sitio onde lle picaba: estaba todo cuberto de puntiños brancos, que el non conseguiu explicar. Quixo apalpa-lo sitio cunha pata, pero retirouna no mesmo instante, porque só con tocalo ondas de calafrío lle percorrían o corpo.

Esvarou ata a posición anterior. «Estes madrugóns», pensou, «apárvano a un totalmente. O ser humano precisa do sono. Outros viaxantes levan unha vida de odaliscas. Por poñer un caso, cando a media mañá volvo á fonda para anota-los pedidos, eses señores aínda están sentados, a almorzaren. Se eu me atrevese a face-lo mesmo co xefe que teño, botaríame fóra no intre. Por certo, ¿quen sabe se isto ó mellor non é o que máis me convén? Se non me contivese, por mor de meus pais, xa tiña pedida a baixa hai tempo; presentaríame diante do xefe e coa maior franqueza diríalle o que penso. ¡Seguro que había caer do seu pupitre! Por certo, que tamén é unha teima ben rara esa de sentar no pupitre e dende aquela altura falarlle ó empregado, que, como o xefe é duro de oído, tense que achegar mesmo a carón del. De calquera xeito, aínda non perdín toda a esperanza. En canto teña xuntos os cartos para lle paga-la débeda de meus pais -aínda haberá que agardar uns cinco ou seis anos-, vouno facer sen falta. E daquela producirase a grande ruptura. Pero polo de agora téñome que erguer, porque o meu tren sae ás cinco».

E ergueu a vista cara ó espertador que seguía a face-lo seu tiquetaque sobre a mesa de noite. «¡Deus divino!», dixo para os seus adentros. Eran as seis e media, as agullas do reloxo seguían a avanzar tranquilamente, e mesmo xa pasaba da media. E xa se achegaban ós tres cuartos. ¿Podería ser que, o espertador non soase? Dende a cama víase ben que estaba correctamente posto para as catro da mañá; certo que tivera que soar. ¿Pero sería posible seguir durmindo, coma se nada, con aquel repenique que facía treme-los mobles? De feito, o que se di con tranquilidade tampouco durmira, pero precisamente por iso tivera un sono máis profundo. Pero, ¿que debería facer agora? O próximo tren tiña a saída ás sete; para apañalo tería que bulir coma un tolo, pero o mostrario aínda estaba sen empaquetar e el mesmo aínda non se sentía o que se di alá moi esperto e áxil. E, mesmo se chegase a colle-lo tren, non podería esquivar unha pauliña do xefe, porque o mozo do almacén estaría a esperar polo tren das cinco e xa iría un anaco dende que dera parte da súa ausencia. Aquel rapaz era un monicreque do xefe, servil e carente de entendemento. Mais, ¿que pasaría se mandase aviso de que estaba enfermo? De calquera xeito, iso sería extraordinariamente magoante para el e sospeitoso polo feito de que Gregor, nos seus cinco anos de servicio, aínda non estivera enfermo nin unha soa vez. O máis probable era que viñese o xefe acompañado polo médico do seguro: faríalles reproches a seus pais por causa do lacazán de seu fillo e rexeitaría de raíz tódalas obxeccións coa referencia do médico do seguro, para o cal só existen homes completamente sans, pero preguiceiros. E, a propósito, ¿neste caso faltaríalle toda a razón? De feito, á parte da sensación de somnolencia certamente inexplicable despois da súa Tonga durmida, Gregor atopábase perfectamente ben e, o que aínda é máis, estaba especialmente famento.

venres, 11 de decembro de 2015

a balada do café triste

The town itself is dreary; not much is there except the cotton mill, the two-room houses where the workers live, a few peach trees, a church with two colored windows, and a miserable main street only a hundred yards long. On Saturdays the tenants from the from the near-by farms come in for a day of talk and trade. Otherwise the town is lonesome, sad, and like a place that is far off and estranged from all other places in the world. The nearest train stop is Society City, and the Greyhound and White Bus Lines use the Forks Falls Road which is three miles away. The winters here are short and raw, the summers white with glare and fiery hot.

If you walk along the main street on an August afternoon there is nothing whatsoever to do. The largest building, in the very center of the town, is boarded up completely and leans so fat to the right that it seems bound to collapse at any minute. The house is very old. There is about it a curious, cracked look that is very puzzling until you suddenly realize that at one time, and long ago, the right side of the front porch had been painted, and part of the wall – but the painting was left unfinished and one portion of the house is darker and dingier than the other. The building looks completely deserted. Nevertheless, on the second floor there is one window which is not boarded; sometimes in the last afternoon when the heat is at its worst a hand will slowly open the shutter and a face will look down on the town. It is a face like the terrible dim faces known in dreams – sexless and white, with two gray crossed eyes which are turned inward so sharply that they seem to be exchanging with each other one long and secret gaze of grief. The face lingers at the window for an hour or so, then the shutters are closed once more, and as likely as not there will not be another soul to be seen along the main street. These August afternoons – when your shift is finished there is absolutely nothing to do; you might as well walk down to the Forks Falls Road and listen to the chain gang.

However, here in this very town there was once a café. And this old boarded-up house was unlike any other place for many miles around. There were tables with cloths and paper napkins, colored streamers from the electric fans, great gatherings on Saturday nights. The owner of the place was Miss Amelia Evans. But the person most responsible for the success and gaiety of the place was a hunchback called Cousin Lymon. One other person had a part in the story of this café – he was the former husband of Miss Amelia, a terrible character who returned to the town after a long term in the penitentiary, caused ruin, and then went on his way again. The café has long since been closed, but it is still remembered.


The place was not always a café. Miss Amelia inherited the building from her father, and it was a store that carried mostly feed, guano, and staples such as meal and snuff. Miss Amelia was rich. In addition to the store she operated a still three miles back in the swamp, and ran out the best liquor in the country. She was a dark, tall woman with bones and muscles like a man. Her hair was cut short and brushed back from the forehead, and there was about her sunburned face a tense, haggard quality. She might have been a handsome woman if, even then, she was not slightly cross-eyed. There were those who would have courted her, but Miss Amelia cared nothing for the love of men and was a solitary person. Her marriage had been unlike any other marriage ever contracted in this country – it was a strange and dangerous marriage, lasting only for ten days, that left the whole town wondering and shocked. Except for this queer marriage, Miss Amelia had lived her life alone. Often she spent whole nights back in her shed in the swamp, dressed in overalls and gum boots, silently guarding the low fire of the still.

With all things which could be made by the hands Miss Amelia prospered. She sold chitterlings and sausage in the town near-by. On the autumn days, she ground sorghum, and the syrup from her vats was dark golden and delicately flavored. She built the brick privy behind her store in only two weeks and was skilled in carpentering. It was only with people that Miss Amelia was not at ease. People, unless they are nilly-willy or very sick, cannot be taken into the hands and changed overnight to something more worthwhile and profitable. So that the only use the Miss Amelia had for other people was to make money out of them. And in this he succeeded. Mortgages on crops and property, a sawmill, money in the bank – she was the richest woman for miles around. She would have been rich as a congressman if it were not for her one great failing, and that was her passion for lawsuits and the courts. She would involve herself in long and bitter litigation over just a trifle. It was said that if Miss Amelia so much as stumbled over a rock in the road she would glance around instinctively as though looking for something to sue about it. Aside from these lawsuits she lived a steady life and every day was much like the day that had gone before. With the exception of her ten-day marriage, nothing happened to change this until the spring of the year that Miss Amelia was thirty years old.

It was towards midnight on a soft quiet evening in April. The sky was the colour of a blue swamp iris, the moon clear and bright. The crops that spring promised well and in the past weeks the mill had run a night shift. Down by the creek the square brick factory was yellow with light, and there was the faint, steady hum of the looms. It was such a night when it is good to hear from faraway, across the dark fields, the slow song of a Negro on his way to make love. Or when it is pleasant to sit quietly and pick a guitar, or simply to rest alone and think of nothing at all. The street that evening was deserted, but Miss Amelia's store was lighted and on the porch outside there were five people. One of these was Stumpy MacPhail, a foreman with a red face and dainty, purplish hands. On the top step were two boys in overalls, the Rainey twins - both of them lanky and slow, with white hair and sleepy green eyes. The other man was Henry Macy, a shy and timid person with gentle manners and nervous ways, who sat on the edge of the bottom step. Miss Amelia herself stood leaning against the side of the open door, her feet crossed in their big swamp boots, patiently untying knots in a rope she had come across. They had not talked for a long time.

One of the twins, who had been looking down the empty road, was the first to speak. 'I see something coming,' he said.

'A calf got loose,' said his brother.

The approaching figure was still too distant to be clearly seen. The moon made dim, twisted shadows of the blossoming peach trees along the side of the road. In the air the odour of blossoms and sweet spring grass, mingled with the warm, sour smell of the near-by lagoon.

'No. It's somebody's youngun,' said Stumpy MacPhail.

Miss Amelia watched the road in silence. She had put down her rope and was fingering the straps of her overalls with her brown bony hand. She scowled, and a dark lock of hair fell down on her forehead. While they were waiting there, a dog from one of the houses down the road began a wild, hoarse howl that continued until a voice called out and hushed him. It was not until the figure was quite close, within the range of the yellow light from the porch, that they saw clearly what had come.

The man was a stranger, and it is rare that a stranger enters the town on foot at that hour. Besides, the man was a hunchback. he was scarcely more than four feet tall and he wore a ragged, rusty coat that reached only to his knees. His crooked little legs seemed too thin to carry the weight of his great warped chest and the hump that sat on his shoulders. He had a very large hear, with deep-set blue eyes and a sharp little mouth. His face was both soft and sassy - at the moment his pale skin was yellowed by dust and there were lavender shadows beneath his eyes. He carried a lopsided old suitcase which was tied with a rope.

'Evening,' said the hunchback, and he was out of breath.

Miss Amelia and the men on the porch neither answered his greeting nor spoke. They only looked at him.

'I am hunting for Miss Amelia Evans.'

The Ballad of the Sad Café
Carson McCullers
1951 Houghton Mifflin

a balada do café triste
traducido por Salomé Rodríguez Vázquez
Barbantesa

A vila en si é ben triste; non ten moito á parte da fábrica de algodón, as casas de dous cuartos onde viven os obreiros, uns poucos pexegueiros, unha igrexa con dúas vidreiras e unha miserable rúa principal de apenas cen metros de longo. Os sábados os granxeiros dos arredores chegan para parolar e facer as compras. Fóra diso, a vila é solitaria, triste, coma un lugar afastado e separado do resto do mundo. A estación de tren máis próxima é Society City, e as liñas de autobuses Greyhound e White Bus pasan pola estrada de Forks Falis, que está a tres millas. Os invernos son curtos e duros, os veráns resplandecentes de luz e dunha calor atroz.

Se un vai pola rúa principal nunha tarde de agosto non atopa nada en absoluto que facer. O edificio máis grande, no centro mesmo da vila, está completamente pechado con táboas cravadas e inclínase tanto á dereita que semella condenado a derrubarse en calquera intre. A casa é moi antiga. Ten un aire curioso e ruinoso que desconcerta ata que, de súpeto, un se dá de conta de que algún día, hai moito tempo, se pintou o lado dereito do soportal e parte da fachada; mais o traballo quedou sen rematar e unha metade da casa é máis escura e lóbrega cá outra. O edificio semella completamente abandonado. Aínda así, na segunda planta hai unha fiestra que non está apuntalada; ás veces, á tardiña, cando a calor é sufocante, vese unha man abrir as contras e un rostro que mira a rúa. É un deses terribles rostros difusos que aparecen nos soños: asexuado e pálido, con dous ollos grises birollos, tan inclinados para dentro que semellan estar intercambiando unha longa e secreta mirada apesarada. Ese rostro queda mirando pola fiestra durante unha hora; logo, as contras féchanse outra vez e o máis seguro é que non se vexa unha alma ao longo da rúa principal. Estas tardes de agosto, despois de traballar, non hai nada que facer; un podería, como moito, ir á estrada de Forks Falls e escoitar os condenados a traballos forzados.

Así e todo, nesta mesma vila houbo unha vez un café. E aquela casa pechada non se semellaba a ningunha outra en moitas millas á redonda. Había mesas con manteis e panos de papel, ventiladores eléctricos con cintas de cores prendidas e grandes xuntanzas os sábados á noite. A propietaria do local era a señorita Amelia Evans. Pero o mérito do éxito e da animación do local era maiormente dun chepudo ao que chamaban o curmán Lymon. Hai outra persoa que participou na historia deste café: o ex-marido da señorita Amelia, un personaxe terrible que volveu á vila despois de cumprir unha longa condena no cárcere, provocou desastres, e logo marchou por onde viñera. O café leva xa moito tempo pechado, pero aínda o lembran.


Aquilo non sempre fora un café. A señorita Amelia herdara o edificio do seu pai como un almacén de penso, guano e produtos de primeira necesidade, como comestibles e tabaco. A señorita Amelia era rica. Ademais do almacén dirixía unha destilería a tres millas da vila, no pantano, e vendía o mellor alcol do condado. Era unha muller morena, alta, con osamenta e musculatura de home. Tiña o cabelo curto, peiteado para atrás, e a súa cara queimada polo sol tiña un aire tenso e consumido. Puido ser unha muller bonita se non fose un pouco birolla. Non lle faltaran pretendentes, pero á señorita Amelia traíaa sen coidado o amor dos homes; era unha persoa solitaria. O seu casamento foi unha cousa excepcional no condado: foi un matrimonio estraño e perigoso que durou só dez días e deixou toda a vila asombrada e escandalizada. A parte dese raro enlace, a señorita Amelia sempre vivira soa. Pasaba con frecuencia noites enteiras no seu alpendre do pantano, vestida cunha funda de faena e botas de goma, vixiando en silencio o lume lento da destilería.

Á señorita Amelia dábanselle ben tódolos traballos manuais. Vendía miúdos e salchichas na vila do lado. Nos días solleiros do outono plantaba sorgo, e o xarope que tiña nos toneis era dunha cor dourada escura e de delicado recendo. Construíra o retrete de ladrillo detrás do almacén en só dúas semanas e era mañosa tamén coa carpintería. Soamente coa xente non estaba a gusto. A xente, a non ser que sexa completamente parva ou estea moi enferma, non se pode coller e transformar dun día para outro en algo máis interesante e útil. Así pois, a única utilidade que a señorita Amelia vía na xente era poder sacarlle cartos. E iso dábaselle ben. Hipotecas sobre colleitas e propiedades, un serradoiro, cartos no banco, ... Era a muller máis rica en varias millas á redonda. Podería ser tan rica coma un congresista se non fose por unha gran debilidade; a súa paixón polos preitos e os tribunais. Enredábase en longos e amargos litixios por calquera minucia. Dicíase que ata cando a señorita Amelia tropezaba cunha pedra na rúa miraba decontado ao seu redor coma se buscase quen demandar. A parte dos preitos, levaba unha vida tranquila na cal os días non se diferenciaban uns dos outros. A excepción do seu matrimonio de dez días, nada aconteceu que cambiase isto, ata a primavera en que fixo trinta anos.

Eran preto das doce dunha tranquila e fresca noite de abril. O ceo estaba azul coma os lirios do pantano, a lúa clara e brillante. Esa primavera a colleita prometía, e a fábrica traballaba día e noite dende había semanas. Abaixo, onda o regato, a fábrica de ladrillo estaba iluminada e oíase o leve e constante rumor dos teares. Era unha desas noites en que dá gusto escoitar ao lonxe, a través dos campos escuros, a lenta canción dun negro que vai facer o amor. Tamén é agradable sentar tranquilamente e coller unha guitarra, ou simplemente descansar e non pensar en nada en absoluto. A rúa estaba deserta esa noite, pero había luz no almacén da señorita Amelia e fóra, no soportal, había cinco persoas. Unha delas era Stumpy MacPhail, un capataz de rostro colorado e mans delicadas e moradas. No chanzo de arriba había dous rapaces vestidos con fundas de faena, os xemelgos Rainey, ámbolos dous desgairados e lentos, de cabelo moi louro e de ollos verdes somnolentos. O outro home era Henry Macy, unha persoa tímida e retraída de maneiras delicadas e xestos nerviosos, que estaba sentado no bordo do chanzo máis baixo. A señorita Amelia estaba apoiada na porta, de pernas cruzadas e con botas de auga, desfacendo pacientemente os nós dunha corda que atopara. Levaban moito tempo calados.

Un dos xemelgos, que estivera mirando para a estrada deserta, foi o primeiro en romper o silencio.

-Aí vén algo -dixo.

-Un xato que fuxiu -dixo seu irmán.

A figura que se achegaba aínda estaba demasiado lonxe para que a visen con claridade. A lúa proxectaba as sombras difusas e tortas dos pexegueiros en flor que había ao longo da estrada. Mesturábanse no ar o aroma das flores e a herba fresca da primavera co cheiro quente e acedo da lagoa próxima.

-Non, é algún raparigo -dixo Stumpy McPhail.

A señorita Amelia miraba en silencio para a estrada. Pousara a corda e estaba enredando cos tirantes da funda de faena coa súa man morena e osuda. Engurrou o cello e un guecho de cabelo escuro caeulle sobre a fronte. Mentres estaban alí agardando, o can dunha das casas da estrada empezou a ouvear cun son salvaxe e ronco que só cesou cando un berro o mandou calar. Ata que a figura estaba bastante preto, na franxa de luz amarela do soportal, non viron con claridade o que chegara.

Era un forasteiro, e raramente un forasteiro entraba a pé na vila a aquelas horas. Ademais, o honre era un chepudo. Medía pouco máis dun metro vinte e levaba un abrigo roído que só lle chegaba aos xeonllos. As súas perniñas arqueadas semellaban demasiado delgadas para soportar o peso do seu longo peito deforme e da chepa que destacaba entre os ombros. Tiña unha cabeza mol grande, cuns ollos azuis afundidos e unha boca pequena e definida. O seu rostro semellaba ao mesmo tempo doce e descarado. Naquel momento tiña a pel amarela do po e sombras azuladas baixo os ollos. Levaba unha maleta vella toda torta atada cunha corda.

-Boas -dixo sen folgos o chepudo.

A señorita Amelia e os honres que estaban no soportal non responderon ao seu saúdo nin dixeron unha palabra. Limitáronse a ollar para el.

-Ando a buscar a señorita Amelia Evans.

xoves, 20 de agosto de 2015

diario de tradución: Ramón Buenaventura sobre Jonathan Franzen

Ramón Buenaventura
ciertadistancia.blogspot.com
é costume editorial equiparar ao tradutor co traidor. Non tanto pola raíz (latina: traduttore, traditore) como polas derivacións dunha profesión ás veces infausta. Sábeo ben o tradutor, poeta e novelista Ramón Buenaventura (Tánxer, 1940), a quen a editorial Seix-Barral confiou en 2002 a versión en castelán de The Corrections de Jonathan Franzen. Conta o escritor español que nun primeiro momento rexeitou o encargo, ao tratarse dunha obra demasiado extensa (unhas 600 páxinas) e sobre todo non dispor de tempo abondo para acometer a tarefa con seriedade.

o final da historia é coñecido e figura na páxina legal do bestseller: Buenaventura claudicou ante a insistencia e terminou por aceptar o reto. Non polos eloxios da crítica estranxeira á gran novela americana do s. XXI nin polos millóns de exemplares que avalaban daquela o último boom literario, senón por pura amizade. 'A editorial atopou a maneira de convencerme - explica o autor no 'diario de tradución' que aparece publicado no Centro Virtual Cervantes -. Neste mundo traidor e desleal non hai argumento máis resolutorio que a amizade'.

Buenaventura comprometeuse a telo listo no prazo de seis meses sen ter lido o orixinal en inglés, e xa na primeira frase do libro ('locura de un frente frío de la pradera otoñal, mientras va pasando') pudo albiscar a lea na que se metera. 'Axiña me decatei de que The Corrections me obrigaría a efectuar centos de consultas, porque era un libro exótico, un libro no que se describe unha sociedade americana que apenas concibimos en Europa e nun entorno repleto de detalles que estamos fartos de ver no cinema, pero que non temos costume de describir con palabras, ou que nos reclama o uso de temos inexistentes na nosa cultura'.

manexou neses días un ducia de dicionarios especializados (gastronomía, golf, finanzas, medicina, música, náutica, ...) para atopar a palabra precisa para a máis delirante variedade de expresións e xiros lingüísticos que caracterizan o estilo decimonónico de Franzen. 'O orixinal cubre unha gama de intereses e coñecementos verdadeiramente ampla e ben investigada polo autor'. Se non se puxo en contacto con Franzen para aclarar as dúbidas que lle ían xurdindo foi por decoro profesional. 'Nunca xamais preguntei nada a ningún autor, nin sequera a Anthony Burgess, con quen cheguei a ter confianza e cuxos textos me formularon, ás veces, dificultades de louquear.'

lembra Buenaventura que, a falta de cen páxinas para rematar o traballo, a editora española envioulle copia das respostas que Franzen lle fora dando ás consultas dos tradutores do libro noutras linguas. 'Eran cerca de 600 dúbidas, que o autor resolvía con paciencia e unha prolixidade verdadeiramente asombrosas'. O momento crítico chegou cando Seix-Barral mandou a Franzen as primeiras cento e pico páxinas traducidas ao castelán. 'A resposta do autor superou con creces as peores predicións que calquera Casandra tivera podido facer', conta Buenaventura. 'Houbo que perder o tempo en necidades como convencer ao autor de que en castelán non é un erro sintáctico poñer un adxectivo diante dun nome'.

Buenaventura só puido resignarse. Firmara unha cláusula de aprobación e non tiña máis remedio que aguantar o tirón e obedecer os designios literarios do autor, por desatinados que estes puideran resultarlle. Ao parecer, Franzen estaba empeñado en non engadir ningunha información que non estivera contemplada no orixinal en inglés. 'PA non podía ser Pensilvania, nin se admitía explicación para ningunha sigla. Prohibido revelar en dúas palabras para que serve un medicamento que vai a tomarse un personaxe e que ninguén en España coñece. Prohibido aclarar ningunha referencia histórica 100% norteamericana totalmente indescifrable en Europa.'

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ten dereito o autor - pregúntase Buenaventura no seu 'Diario' - a inmiscirse tanto no traballo dun tradutor? A súa resposta ten a ver con dous factores fundamentais: a distancia cultural existente entre o emisor e o receptor do texto e o coñecemento do autor do país ao que vai dirixido o seu libro. Neste punto, Buenaventura, é contundente. 'Nadie quererá discutirme que o señor Franzen é un deses escritores norteamericanos que ignora todo sobre Europa, ata extremos que sería divertido demostrar se o meu propósito fose unha análise do libro e non unha crónica da súa tradución.'

en The Corrections, Franzen fala con sumo rigor de asuntos tan dispares e disparatados como a botánica, a mercadotecnia, os automóbiles ou as froitas tropicais. E faino usando constantemente neoloxismos, combinando campos semánticos, fusionando palabras e afondando en termos (unhas veces xurídicos, outras sexuais) que non están ben tipificados en castelán. Buenaventura dedicou semanas a resolver xogos de palabras nun libro que quere ser incorrecto, publicado a mesma semana do ataque ás Torres Xemelgas e que, xunto a Freedom, lle valeu a Franzen a portada da revista Time en 2010. 'Supoño que en obras tan longas como esta, todo tradutor acaba incorrendo na desesperación. Cando un leva semanas co texto e inda lle quedan duascentas ou trescentas páxinas por diante, a tarefa semella infinita, como se fose un a pasar o resto da vida traducindo The Corrections de don Jonathan Franzen. E, francamente, hai outras cousas neste val de bágoas, non si?'.

ao final, o encargo rematouse dentro do prazo (a pesar de que Buenaventura foi o último dos tradutores en recibir as galeradas) e o libro foi celebrado en España co mesmo entusiasmo que no seu país de procedencia. Poucos lembraron a Buenaventura nas súas críticas, inda gabando moitas delas a extraordinaria riqueza do vocabulario do libro. Claro que o traduttore se despacha a gusto no seu 'Diario ...' expresando a opinión que a el, particularmente, lle merece The Corrections: 'non vale un tiesto foradado, que diría Gonzalo de Berceo.'

texto orixinal en castelán
autor BENJAMÍN G. ROSADO
publicado en elmundo, 20.agosto.2015

sábado, 1 de agosto de 2015

a voz do tradutor

www.arteinformado.com
a voz do tradutor é unha serie de preguntas sobre o papel da tradución e sobre as linguas a través do traballo de 16 artistas que centran a súa obra na investigación dos idiomas e o uso que facemos deles: inclúen?, exclúen?, que relación gardan co poder?, e coa identidade?, cal será a lingua do futuro?, cal é o valor real das linguas locais nun contexto de globalización?

a acción do tradutor presúmese como unha continua negociación de entendemento, axustando o particular ao universal e a diferenza á coincidencia.

Martin Waldmeier (Basel, 1984) reúne traballos que parten do concepto máis amplo da tradución para tratar a comunicación verbal dende perspectivas diferentes; debuxa a contorna argumental dunha serie de problemas que a linguaxe ten que afrontar sen descanso como parte dun proceso condicionado. É un arduo propósito que acerta a por enriba da mesa a través de preguntas sobre os conflitos artísticos, sociais, políticos e económicos. Inda que baixo o paraugas do pluralismo cultural, estes conflitos moitas veces se fracturan, e constitúen o guión da exposición: o dereito de autoría, a exactitude da lingua na tradución, o interese por unha lingua segundo as políticas aperturistas, o inglés como comunicación dominante, a perda de información, o idioma como medio para lexitimar políticas de exclusión ou a perda de identidade, entre outras.

o ensaio visual e lingüístico destes crea unha atmosfera máis de incertidumes que de seguridades, profesadas en textos murais, documentos e manuscritos traducidos xunto a fotografías e audiovisuais dobrados ou subtitulados en diferentes linguas. Hai unha morea de imaxes e frases que se fixan na subxectividade do espectador: 'todos os que non saben ler en castelán son estúpidos' (Luis Camnitzer) ou 'An Artist who Cannot Speak English is No Artist' (Mladen Stilinovic).

transmite (a tradución) a mensaxe íntegra dun idioma a outro ou aporta algo da lingua final? Nin sequera cando non media a subxectividade o traslado é exacto: a artista chinesa Xu Bing recolle un extracto dun libro en chinés, que traduce cun tradutor automático do chinés ao ruso e do ruso ao alemán e así ata nove idiomas para volver a traducilo ao chinés e o resultado é o mesmo que no famoso xogo ... non ten nada que ver co orixinal.

'neste mundo de globalización hai unha necesidade cada vez máis imperante de facer traducións, pero en cada tradución pérdese algo', explica Waldmeier, que aclara que a exposición ten dúas liñas de traballo: unha que pretende descubrir o papel do tradutor e darlle visibilidade e outra mostrar que pode aportar esta actividade á idea de identidade: 'a tradución non é só unha profesión, é un xeito de expresar unha realidade'.

Martin Waldmeier
www.marcovigo.com
tamén se alerta da desaparición das linguas minoritarias, 25 cada ano; esta perda e o que significa para a cultura e identidade de cada pobo centra o traballo de Susan Hiller, mentres que Nicoline van Harskamp indaga no futuro do idioma hexemónico (o inglés) e grava a persoas de diferentes nacionalidades contando as súas experiencias como anglofalantes.

Rainer Ganah documenta a súa propia aprendizaxe do chinés, que tamén centra o traballo de Sylvie Boisseau e Fran Westermeyer, que analizan as motivacións dos europeos á hora de estudar esta lingua.

Zineb Sedira analiza a preservación e a perda da identidade ligadas á transmisión oral da memoria familiar cun vídeo no que fai de tradutora da súa filla, que fala inglés, e súa nai, que entende o francés pero só fala árabe.

Dora García, coa súa 'Letter to other planets', tradución do comunicado de prensa da exposición en doce idiomas minoritarios (armenio, swahili, kurdo e quechua, entre outros) pregúntase ... a quen 'lle fala' un museo coas súas exposicións?.

na súa maioría as obras desta exposición son exercicios moi visuais e esenciais na presentación pero cunha forte carga reivindicativa e emocional sobre o propio. Inciden principalmente en cuestións relativas ao condicionante do idioma na práctica artística, que poñen no punto de mira ao inglés como lingua vehicular para a cultura global. Esta cuestión queda bastante ben resolta dende distintas ópticas nos traballos de distintos artistas. Mais tamén hai silencios, incomunicación e perda neste percorrido polo comunitario, que pespunta integración e descomposición. Un convite a ler entre liñas para descubrirnos, inventarnos e (re)construírnos.

referencias:
'los traductores y las lenguas toman la voz en el MARCO' por ÁGATHA DE SANTOS (faro de vigo, 30 MAIO 2015)
'acción y traducción' por CHUS MARTÍNEZ DOMÍNGUEZ (babelia, 01 agosto 2015, páxina 12)
dossier documental, catálogo (www.marcovigo.com)

a voz do tradutor. Marco. Vigo. ata 30 agosto 2015

domingo, 19 de xullo de 2015

Binyavanga Wainaina & Africa & homosexuality

Binyavanga Wainaina
kachifo.com
Kenneth Binyavanga Wainaina (born 18 January 1971) is a Kenyan author, journalist and winner of the Caine Prize for African Writing. In April 2014, Time magazine included Wainaina in its annual TIME 100 as one of the "Most Influential People in the World." (English wikipedia excerpt)


selected texts & excerpts:
'How to Write about Africa II: the Revenge' (Bidoun)



venres, 24 de abril de 2015

'Episode IV' Opening Crawl


A long time ago, in a galaxy far,
far away ...

It is a period of civil war.
Rebel spaceships, striking
from a hidden base, have won
their first victory against
the evil Galactic Empire.

During the battle, rebel
spies managed to steal secret
plans to the Empire's
ultimate weapon, the DEATH
STAR, an armored space
station with enough power to
destroy an entire planet.

Pursued by the Empire's
sinister agents, Princess
Leia races home aboard her
starship, custodian of the
stolen plans that can save
her people and restore
freedom to the galaxy ...